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Unterhalt Ausbildung, Fortbildung, Umschulung

Unterhalt Ausbildung

Unterhalt Ausbildung gibt es für folgende Konstellationen:

Der geschiedene Ehegatte hat in Erwartung der Ehe oder während der Ehe eine Schul- oder Berufsausbildung nicht aufgenommen oder diese abgebrochen. Erfolgte dies bereits vor der Eingehung der Ehe, muss nachgewiesen werden, dass die Nichtaufnahme bzw. der Abbruch gerade seinen Grund in der bevorstehenden Eheschließung hatte. Ein Abbruch während der intakten Ehe kann beispielsweise bewiesen werden durch die Betreuung eines Kindes, wegen einer Erkrankung oder aufgrund eines gemeinsamen Planes.

  • Der Ex-Gatte lässt sich fortbilden oder umschulen: Bsp.: Wer längere Zeit ehebedingt nicht in seinem erlernten Beruf gearbeitet hat, muss sich fachlich aus einen aktuellen Stand bringen, um eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Zeitausbildung-Zusätzliche Ausbildung

Keinen Unterhalt gibt es für eine Zweitausbildung oder eine zusätzliche Ausbildung, um die Wettbewerbschancen bei der Stellensuche zu verbessern, sofern die bisherige Ausbildung des anderen eine angemessene Erwerbstätigkeit im Hinblick auf die ehelichen Lebensverhältnisse ermöglicht.

Herabsetzung und Begrenzung des Unterhalts

Nicht in jedem Fall ist der Unterhaltsanspruch zeitlich unbegrenzt gewährt. Ebenso richtet er sich der Höhe nach nicht immer nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Lesen Sie weiter im Themenblock Herabsetzung und zeitliche Beschränkung.

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