Unterhalt Zugewinn Schulden Finanzen

Einkommen und Abzüge

Einkommen und AbzügeScheidung Dauer

 

Für die Berechnung des Unterhalts sind das Einkommen und  Abzüge zu verrechnen. Man erhält dann das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltsverpflichteten und des Unterhaltsberechtigten:

 

  • Beim Unterhaltspflichtigen ist zu klären, ob er aufgrund seines Einkommens leistungsfähig genug ist, um Unterhalt zahlen zu können.
  • Der Unterhaltsberechtigte muss hingegen bedürftig sein, um Unterhalt beanspruchen zu können. Hat er eigenes Einkommen, kann sein Unterhaltsanspruch gemindert werden oder ganz entfallen.

Das Einkommen, das Grundlage für die spätere Unterhaltsberechnung ist, beruht nicht nur aus den Einkünften einer Erwerbstätigkeit. Auch Mieteinnahmen, Einkünfte aus einem Nebenjob, Kapitaleinkünfte etc. sind unter anderem Bestandteile des Einkommens.

In Unterhaltsberechnungen findet man häufig den Begriff „bereinigtes Nettoeinkommen“. Hierbei handelt es sich um das Gesamtbruttoeinkommen (=Einkommen aus Erwerbstätigkeit und sonstiger Einkünfte, Vermögen usw.) abzüglich unterhaltsrechtlich anerkennenswerter Abzüge (Bsp.: Steuern, Vorsorgeaufwendungen für Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung, berufsbedingte Aufwendungen, eventueller Mehrbedarf, Schulden, Unterhaltszahlungen vorrangiger Unterhaltsberechtigter).

  • Was wird beim Unterhalt zum Einkommen gezählt?
    • Bruttoeinkünfte aus selbständiger und unselbständiger Tätigkeit;
    • Einkünfte, die mit der Arbeit zusammenhängen, Bsp.: Renten, Abfindungen, Krankengeld
    • Einkünfte aus einer Nebentätigkeit;
    • Einkünfte, die nicht der Arbeit zusammenhängen, Bsp.: ALG II, BAföG, Kindergeld etc.
    • Erträge aus dem Vermögen, also Kapitaleinkünfte wie Zinsen, Dividenden
    • Einkünfte aus dem Zusammenleben mit einem neuen Partner
    • Fiktives Einkommen (=Einkünfte, die erzielt werden könnten, aber tatsächlich nicht erzielt werden)
  • Was gilt bei der Unterhaltsberechnung nicht als Einkommen?
  • Welche Abzüge vom Einkommen sind möglich?
  • Auskunftspflicht über Einkommen und Vermögen

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