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Scheidungskosten nicht steuerlich absetzbar – Bundesfinanzgerichtshof München

Der Bundesfinanzgerichtshof (BFH) in München hat die aufkeimenden Hoffnungen aller Scheidungswilligen und schon Geschiedenen, die Kosten des Scheidungsverfahrens (Anwalt-/Gerichts-/Sachverständigen-/Notar- und Fahrtkosten) steuerlich als außergewöhnliche Belastungen absetzen zu können, zunichte gemacht. Zu Begründung führt der BFH aus, dass die aufgewendeten Kosten für das Scheidungsverfahren nicht der Sicherung der Existenzgrundlage und der lebensnotwendigen Bedürfnisse des von einer Scheidung Betroffenen dienen würden. Daher würden die Scheidungskosten nicht die wirtschaftliche Grundlage eines geschiedenen Steuerzahlers bedrohen.

Wer Einzelheiten lesen möchte: Urteil des BFH vom Urteil vom 18. Mai 2017  zu Aktenzeichen: VI R 9/16.

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