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Kostenlose Scheidung

Kostenlose Scheidung bei Verfahrenskostenhilfe ohne Ratenzahlung

Eine kostenlose Scheidung ist mit der Verfahrenskostenhilfe (früher Prozesskostenhilfe genannt) möglich, unterliegt aber der Prüfung des Gericht innerhalb von 4 Jahren nach der Scheidung. Sie kommt insbesondere in Betracht, wenn Sie

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  • eigene Einkünfte aber auch hohe Abzüge, die unterhaltsrechtlich anerkannt werden;
  • über ein geringes Einkommen und kein bzw. geringes Vermögen verfügen;
  • Leistungen vom Jobcenter (Hartz IV – ALG II) beziehen.

Wird diese Hilfe aufgrund eines Antrags durch Ihren Anwalt ohne Ratenzahlung bewilligt, trägt die Staatskasse Ihre Kosten. Ihnen entstehen somit für das Scheidungsverfahren (auch für sogenannte Folgeanträge wie Unterhalt, Sorgerecht, Zugewinn, Hausrat, Wohnungszuweisung etc.), grundsätzlich weder Anwalts- noch Gerichtskosten. Aber Vorsicht, Verfahrenskostenhilfe ist kein Freifahrtschein: Sie werden mit den Kosten des Verfahrens belastet, wenn

  • Sie den Scheidungsprozess verlieren, obgleich Ihnen Verfahrenskostenhilfe vom Gericht bewilligt worden ist. In diesem Fall haben Sie die Kosten des gegnerischen Anwalts zu tragen, Bsp.: Die Ehegatten machen widersprüchliche Angaben im Gerichtstermin zur Trennung, sodass die Trennungsvoraussetzungen im Scheidungszeitpunkt noch nicht erfüllt sind. Insofern lassen wir uns zu Risikominimierung beispielsweise die Trennung und deren Zeitpunkt schriftlich vom anderen Partner bestätigen. Lesen Sie hierzu : Wie beweise ich die Trennung?
  • sich innerhalb von 4 Jahren Ihre Einkommensverhältnisse massiv geändert haben (Bsp.: Vorher arbeitslos, jetzt gut bezahlte Anstellung; Wegfall von Kreditraten).

Wir prüfen in jedem einzelnen Fall anhand Ihrer Angaben/Unterlagen, ob Verfahrenskostenhilfe möglicherweise für Sie in Betracht kommt. Die Entscheidung über die Gewährung dieser Hilfe obliegt aber allein dem Gericht.

Detaillierte Infos gibt es im Themenblock Verfahrenskostenhilfe.

Nicht kostenlos, aber zinsfrei: Verfahrenskostenhilfe mit Ratenzahlung

Ist Ihr Einkommen zu hoch, um in den Genuss einer kostenlosen Scheidung zu kommen aber niedrig genug, um Verfahrenskostenhilfe mit Ratenzahlung zu erhalten, bedeutet der Beschluss des Gerichts über eine ratenweise Zahlung, dass Sie die Kosten des Prozesses zinsfrei mit maximal 48 monatlichen Raten zurückzahlen müssen. Sprechen Sie uns an, ob in Ihrem Fall Verfahrenskostenhilfe in Betracht kommt.

Einzelheiten hierzu finden Sie unter > Verfahrenskostenhilfe.

Weitere Infos zu den KOsten einer Scheidung finden Sie hier.

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